Plastische Operation der Brüste
Modellierung der Brüste und Modellierung mit Verkleinerung der Brüste - Mammaplastik
Mammaplastik ist eine plastische Operation, die die Form der Brüste verbessert. Die Formveränderungen der Brüste folgen hauptsächlich nach der Entbindung und nach dem Stillen, aber auch nach einer größeren Gewichtsreduktion. Das Ziel dieser plastischen Operation ist die Festigung, Vorstreckung und Verbesserung der Form der Brüste, häufig mit der Verminderung des großen Warzenhofs verbunden. Bei bloßer Modellierung der Brüste wird der Überschuss der Haut entfernt, bei gleichzeitiger Verkleinerung des Umfangs der Brüste, wird auch ein Teil der Milchdrüse reduziert. Die Größe und Richtung der Narben, die nach der Operation zurückbleiben, hängen von der Stufe des Absinkens der Brüste und von der Größe der Brüste ab. Ist die Brustdrüse nur ein bisschen herunterhängend, kann sie nur durch die Entfernung eines Teils der Haut um den Warzenhof angehoben werden. In diesem Fall bleibt eine Narbe nur um die Warze herum zurück. Sollte sie aber mehr abgesunken sein und gleichzeitig deren Verkleinerung durchgeführt wird, muss die Haut nicht nur um den Warzenhof, sondern auch im unteren Bereich der Brustdrüse entfernt werden. Die resultierenden Narben bleiben dann um den Warzenhof, vom Brustwarzenhof nach unten zur Falte unter der Brust und auch in der Brustfalte. Dennoch haben sie die Form dünner Linien. Die Operation erfolgt bei Vollnarkose und die Hospitalisierung dauert 1 - 2 Tage.
Postoperative Pflege
Am zweiten Tag nach der Operation entfernt der Arzt die Dräns aus der Brust, über die aus der Brust der Rest des Blutwassers abfließt. Nach der Operation werden die Brüste mit einer Binde verbunden. Die Wunden auf der Brust werden mit Pflastern überklebt, die 14 Tage darauf gelassen werden. Über die Pflaster werden sterile Verbandmulle angelegt. Am dritten Tag nach der Operation entfernt die Patientin die Binde, nimmt den Verbandmull ab und behandelt die Pflaster auf der Wunde mit einem Desinfektionsmittel, ohne sie abzunehmen. Danach werden die Brüste wieder mir einem sterilen Verbandmull abgedeckt und durch einen elastischen Büstenhalter ohne Stäbchen geschützt. Die Brüste werden 14 Tage lang nicht nass gemacht. Nach zwei Wochen entfernt der Arzt den Verbandmull von der Brust und nimmt auch die Pflaster von der Wunde ab.
Die Patientinnen, die nicht persönlich zum Verbandwechsel erscheinen können, können die Pflaster von der Wunde selbst abnehmen. Die Stiche sind selbst auflösbar und deren Entfernung ist nicht notwendig. Danach können die Brüste geduscht werden und in 18 Tagen nach der Operation wird empfohlen, mit der Pressmassage der Narben zu beginnen. Durch Fingerdruck wird 30 Sekunden lang auf die Narbe eingewirkt, danach wird der Finger an eine andere Stelle der Narbe verschoben. Diese Massagen werden mehrmals am Tag durchgeführt und zweckmäßig ist auch die Anwendung einer Creme für Narben. Der elastische Büstenhalter ohne Stäbchen wird 4 Wochen lang nach der Operation getragen, danach kann er durch jedweden Büstenhalter ersetzt werden. Die Patientin hält eine Woche lang ein Ruheregime ein, danach ist Büroarbeit möglich. Eine volle, physische Belastung wird erst nach 4 Wochen empfohlen.
Konsultationen und Anmeldungen nach einer Absprache per Telefon bzw. per E-Mail.


