Plastische Operation der Brüste
Rekonstruktion der Brüste nach deren Amputation
Bei Frauen mit Brustkrebs wird eine teilweise oder gesamte Amputation der Brust durchgeführt. Häufig folgt eine Radiotherapie und Chemotherapie und die Patientinnen befinden sich in Behandlung eines Onkologen. Nach dem Ende der Therapie kann der Onkologe die Rekonstruktion der Brust empfehlen, die durch einen plastischen Chirurgen ausgeführt wird. Es gibt mehrere Arten von Brustrekonstruktion.
Wir können ein Silikonimplantat verwenden, das unter die Haut an der Stelle eingelegt wird, an der die Brust amputiert wurde. Sollte nicht genug Haut zur Verfügung stehen, um darunter das Implantat einzulegen, müssen wir die Haut aus der Umgebung verschieben, größtenteils von der äußeren Seite des Brustkorbs und unter einem, auf diese Weise gebildeten Hautlappen legen wir das Implantat ein. Eine weitere Möglichkeit der Rekonstruktion ist die Verwendung des eigenen Gewebes vom Bauch, indem wir die Haut mit der Unterhaut aus dem Bereich unter dem Nabel abnehmen und das ganze Gewebe auf die Brust übertragen. Unter einem Mikroskop werden dann die Blutgefäße des übertragenen Gewebes an die Blutgefäße im Bereich des Brustkorbs angeschlossen und das Gewebe wird in die Form einer Brust modelliert. Diese mikrochirurgische Technik ist technisch und zeitlich aufwendiger als die Rekonstruktion mit einem Silikonimplantat, der Vorteil jedoch ist, dass das eigene Gewebe benutzt wird.
Der Aufenthalt im Krankenhaus bewegt sich bei der Rekonstruktion der Brust mit einem Implantat von 3 bis 7 Tagen und Büroarbeit ist nach 2 Wochen möglich. Im Fall einer mikrochirurgischen Rekonstruktion kann die Hospitalisierung 2 Wochen dauern und eine volle, physische Belastung ist erst nach 6 Wochen nach der Operation möglich.
Konsultationen und Anmeldungen nach einer Absprache per Telefon bzw. per E-Mail.


