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Gesichtsstraffung mit Fäden – der neueste Hit in der plastischen Chirurgie

Tiefere Falten oder erschlaffte Haut im Gesichtsbereich müssen nicht immer ein Grund für chirurgischen Eingriff bzw. Facelifting sein. In letzter Zeit gewinnen ambulante Lifting-Methoden mit Lifting-Fäden, auch in Kombination mit Mesofäden, immer mehr an Beliebtheit. Diese minimal invasive Verjüngungsmethode ersetzt sehr erfolgreich das Skalpell bzw. verzögert effektiv seinen Einsatz.

Von der Vergangenheit in die Gegenwart

Es ist vielleicht kaum vorstellbar, aber diese Methode wird schon seit Jahrzehnten angewandt. Bereits in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts waren im Bereich des Gesichtslifting Aptos-Fäden bekannt. Aptos-Fäden sind nicht resorbierbare Fäden mit Widerhäkchen, mit denen die Haut mit dem Unterhautgewebe in der jeweiligen „neuen Position“ fixiert wird. Einen Boom erleben heutzutage Fäden aus resorbierbaren Materialien, die vor allem aus Polydioxanon bestehen und im Unterschied zu ihren nicht resorbierbaren Alternativen komplikationsärmer sind. Es handelt sich um ein biokompatibles Material, das ein geringeres Risiko der Knötchenbildung oder entzündlicher Komplikationen zu Folge hat, und sogar nach der Auflösung der Fäden (1-2 Jahre je nach Fadentyp) kann der Operateur ein eventuelles chirurgisches Facelifting komplikationsfrei durchführen.

Mit dieser „Fadentherapie“ können wir die Gesichtskontur modellieren, Mundwinkel, Augenbrauen und Wangen anheben, die Falten im Gesicht auffüllen sowie Hals, erschlaffte Brust, Oberarmmuskeln, Gesäß und Oberschenkel straffen. Natürlich müssen dafür die Indikationskriterien erfüllt sein, nicht jeder ist dafür geeignet. Es ist zu beachten, dass die Beschaffenheit von Unterhautgewebe für die Durchführung dieser Art von Behandlung ausschlaggebend ist, und deshalb müssen manchmal vor der Fadeneinführung spezielle Präparate mit Aminosäure oder Hyaluronsäure entweder gespritzt oder getrunken werden, um das Unterhautgewebe zu erneuern und die Kollagenproduktion anzuregen. Erst dann kann man die Behandlung durchführen und ein gutes Ergebnis erwarten. Bei sehr dünner Haut können die Fäden durchschimmern, die Widerhäkchen finden keinen Halt und das Ergebnis ist für beide Seiten nicht zufriedenstellend.

Die Verjüngung mit Fadenlifting ist praktisch für alle Altersgruppen geeignet. Die Behandlung ist für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet. Da jedoch das Ergebnis von der Qualität der Haut und Unterhaut abhängt, sind die Ergebnisse bei älteren Menschen oder bei einer allzu stark erschlafften Haut nicht immer ideal. Das Durchschnittsalter eines typischen (beziehungsweise idealen) Kandidaten liegt etwa zwischen 35 und 45 Jahren.

3D-Fäden, die absolute Neuheit

Während des Eingriffs ist der Einsatz von Fäden verschiedener Strukturen und Typen ideal. Diese unterscheiden sich sowohl in der Fadenstärke und Fadenlänge als auch nach Typ der Widerhäkchen oder Spiralen. Zurzeit sind die resorbierbaren 3D-Kanülenfäden der Hit. Auf dem Markt ist eine neue Generation von Polydioxanon-Fäden mit Lifting-Zähnchen erschienen, die mithilfe einer Führungsnadel mit kleinen Einstichen unter die lokal betäubte Haut eingeführt werden. Somit verläuft alles schmerzfrei und in mikroskopischer Ausführung. Die verwendete Anzahl der Fäden ist individuell unterschiedlich. Es handelt sich jedoch nicht mehr um Dutzende, wie es bei den Meso-Fäden der Fall war und immer noch ist. Im Durchschnitt reden wir über 5 bis 10 Fäden für eine Gesichtshälfte. Die genaue Anzahl hängt vom behandelten Hautareal und gewünschten Effekt ab.

Die Polydioxanon-Fäden lösen sich nach acht bis zehn Monaten wieder 100% auf, sodass ein Durchschimmern des Fadens nach Gewichtsverlust des Patienten vollkommen ausgeschlossen ist. Bei Bedarf kann die Prozedur nach zehn bis zwölf Monaten wiederholt werden, wodurch das Ergebnis verstärkt und verbessert wird.

Diese Technologie nutzt gleich mehrere Innovationen. Erstens wird der Faden mittels einer Kanüle eingeführt, um das Risiko einer Traumatisierung von Haut und Unterhaut zu minimieren. Daher treten minimale Blutergüsse und Schwellungen auf, im Gegensatz zu Monofäden, die mittels Nadeln eingeführt werden. Die leichten Beschwerden an der Einstichstelle können maximal ein bis zwei Wochen andauern. Zweitens sind die Fäden im Vergleich zu den früher verwendeten Monofäden deutlich stärker und die Widerhäkchen laufen in verschiedene Richtungen. Durch diese Anordnung wird einerseits ein Liftingeffekt, andererseits Fixierung und Nachhaltigkeit des Ergebnisses erreicht. Drittens kann die Fadenlänge der Gesichtsgröße des Patienten angepasst werden.

Ambulante Behandlung ohne Anästhesie

Der große Vorteil des Fadenliftings ist zweifellos die nahezu schmerzlose Behandlung. Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung im ambulanten OP und Sie können direkt nach der Behandlung wieder nach Hause gehen. Das Risiko von Schwellungen und Hämatomen wird nach dem Eingriff auf ein Minimum reduziert. Das Wirkungsprinzip der Fäden ist nicht nur ein Liftingeffekt und der Stützeffekt ist nicht nur durch die Häkchen gewährleistet, sondern wichtig ist auch die Reaktion des umliegenden Gewebes auf das „Fremdmaterial“ in der Unterhaut. Es regt zugleich die Neubildung von Kollagen an, und dadurch entsteht auch nach der Auflösung des Fadens ein natürliches Kollagen-Stützgerüst für einen nachhaltigen Effekt. Nach der Behandlung empfehlen wir das Tragen einer Kompressionsmaske, die während der ersten Woche Tag und Nacht und einen Monat nachts getragen werden soll. Auch eine körperliche Schonung in den ersten drei bis vier Wochen ist ratsam. Den Schwellungen wird in der Regel mit homöopathischen und andern Arzneimitteln vor und nach der Behandlung selbstverständlich vorgebeugt.

 

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