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Eine Gesichtskorrektur schließt auch die Wangenknochenchirurgie ein, und zwar nicht nur aus rein ästhetischen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen. Obwohl dieser Eingriff nur einen geringen Teil des Leistungsumfangs der plastischen Chirurgie ausmacht, hat sich die Anzahl der Patienten, die ihren ästhetischen Makel durch Wangenimplantate korrigieren lassen, deutlich erhöht, sagt Dr. Lukáš Frajer vom Zentrum für ästhetische Medizin Perfect Clinic. Überraschenderweise gibt es mehr männliche Interessenten.

Das Schönheitsideal ist in gewissem Maße durch die Proportionen, Linien und Abstände im Gesicht mathematisch bestimmt, ob es uns gefällt oder nicht. Wenn in diesem Bereich ein Defizit vorliegt, kann ein Wangenaufbau mittels Wangenimplantat in der Tat das Gesicht an das „Schönheitsideal“ näher bringen. Fest steht jedoch, dass Implantate manche Gesichter kaum interessanter machen und ihren Trägern ein positives Interesse ihrer Mitmenschen verschaffen. Dr. med. Frajer meint, dass dadurch manche Mädchen die „Graue-Maus-Zone“ verlassen.

Frauen? Weit gefehlt, vor allem Männer ...

Auch wenn es kaum zu glauben ist, in Perfect Clinic sind die meisten Interessenten für einen Wangenknochenaufbau männlich und zwischen 20-30 Jahren alt, die mit ihren Gesichtszügen nicht zufrieden sind. Oft wird dieses Verfahren mit einer Kinnkorrektur, Unterkieferkorrektur oder Nasenkorrektur kombiniert.

Die Wangenimplantate werden bei Patientinnen oder Patienten eingesetzt, die keine klar definierte Wangenknochenpartie haben. Mit anderen Worten: Die Wangenknochen sind wenig ausgeprägt oder klein. Die Wahrnehmung dieses ästhetischen Mangels ist natürlich sehr individuell, aber die Nachfrage nach diesen Behandlungen ist bei Männern, die sich „scharf geschnittene Gesichtszüge“ wünschen, häufiger als erwartet. Eine spezielle Kategorie bilden laut Frajer Patienten mit einer angeborenen Fehlbildung. Das sind vor allem Patienten mit einer halbseitigen Gesichtsatrophie, auch Parry-Romberg-Syndrom genannt. Eine weitere spezielle Gruppe sind Patienten mit einem erworbenen Defekt - häufig infolge eines Unfalls.

Damit ein Effekt kein Defekt ist

Die Operation kann die Wangenknochen vergrößern und einen ästhetischen Defekt korrigieren. Sehr wichtig sind Können und Feingefühl des Chirurgen, denn das Ergebnis des Wangenknochenaufbaus sollte im Vergleich zu den ursprünglichen Gesichtsproportionen natürlich sein. Ein falsch ausgewähltes Implantat kann zu einer drastischen Veränderung des Gesichts führen, welches dann sog. „mongoloide Züge“ annimmt. In puncto Geschlecht gibt es beim Wangenknochenaufbau keine Einschränkungen. Den Eingriff können Männer und Frauen vornehmen lassen und die Operationstechnik ist ebenso für beide Geschlechter gleich. Für Männer wird in der Regel ein größeres Implantat gewählt.

Vorläufiger Test

Da es sich um einen Eingriff in die Gesichtsregion handelt, und das ist für jedermann eine höchst sensible Angelegenheit, kann das Ergebnis eines möglichen chirurgischen Eingriffs zuerst durch Unterspritzung mit Hyaluronsäure oder kurzzeitig mit Kochsalzlösung in diese Region relativ überzeugend „getestet“ werden. Der Patient kann sich anschließend entscheiden, ob ihm diese Behandlung das erwartete Ergebnis bringen wird.

wangenimplantate

„Das Verfahren an sich ist weder anspruchsvoll noch dramatisch. Die Operation erfolgt jeweils unter Vollnarkose und dauert etwa 45 Minuten. Der Chirurg legt den Schnitt an der Schleimhaut der Oberlippe an und führt ihn weiter in die Knochenhaut des Oberkiefers. Darunter wird eine Tasche für das Einsetzen des Implantats vorbereitet. Nachdem das Implantat eingelegt und mit zwei Titanschrauben fixiert wird, erfolgt eine Antibiotikaspülung und die Wunde an der Schleimhaut wird verschlossen. Der Patient nimmt eine Woche lang Antibiotika ein und für zwei Wochen nach der Operation sollte eine Kompressionsmaske getragen werden. Zu den unvermeidlichen Nebenwirkungen gehören Blutergüsse und Schwellungen im Gesichts- und Wangenbereich, die sich zu Hals und Brust ausbreiten und ein bis zwei Monate lang anhalten können. Postoperative Schmerzen werden mit herkömmlichen Schmerzmitteln behandelt und klingen nach wenigen Tagen wieder ab. Man muss jedoch davon ausgehen, dass das Endergebnis erst in 3-4 Monaten nach der Behandlung zu beurteilen ist! Zum Eingriff sind keine Kontraindikationen und Risiken bekannt. Wenn dass Implantat gut verheilt ist, ersetzt es den eigenen Knochen und die Wirkung ist dauerhaft,“ beschreibt die Operation Dr. med. Frajer aus medizinischer Sicht.

Wangenaufbau mit Silikonimplantaten

Vor der OP

 

Nach der OP