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Der fortschreitende Mangel an Östrogen in den Wechseljahren lässt die Haut schneller altern. Es kommt zu einem deutlichen Verlust des Kollagens und zur Veränderung seiner Struktur. Das hat eine dünne, durchsichtige (weniger Pigment wird produziert) und leicht verletzliche Haut zu Folge. Auch die Abnahme elastischer Fasern und die Veränderung ihrer Struktur führen zu schlafferer und weniger elastischer Haut. In den Fibroblasten nimmt die Produktion von Hyaluronsäure ab und die Haut verliert an Feuchtigkeit.

Die Methoden der ästhetisch-korrektiven Dermatologie verhelfen zur Verbesserung der unerwünschten Hautveränderungen in den Wechseljahren.  „Mit der fraktionierten CO2-Laserbehandlung oder dem Blutplasma wird die Kollagensynthese angekurbelt, die Hyaluronsäure fügen wir direkt mit injizierbaren Fillern hinzu und die oberste Hautschicht können wir mit chemischem Peeling, Mesotherapie oder Microneedling verbessern“, zählt Dr. Lucia Mansfeldová von Perfect Clinic auf.

Während der Prämenopause kann durch die hormonellen Veränderungen auch eine Spätform der Akne auftreten. Sie tritt in der unteren Gesichtshälfte (Kinn-, Kiefer- und Halsbereich) in Erscheinung, liegt tief unter der Haut und heilt langsam ab. In diesem Fall können laut der Dermatologin eine Laserbehandlung, tiefes chemisches Peeling und die Einnahme von Retinoiden hilfreich sein.

Wussten Sie, wie man Hautprobleme bei Frauen in den Wechseljahren behandeln kann?